Anita Schnierle's picture

Italien entdecken! - Newsletter zum carnevale

Cari lettori, liebe Italien-Begeisterte,


der Karneval steht vor der Türe und das nicht nur in Deutschland. Auch in Italien wird bunt gefeiert. Ihr kennt bestimmt alle die prachtvollen Kostüme vor traumhafter Kulisse in Venedig, doch wie feiert der Rest des Stiefels? Wir stellen euch heute in unserem Newsletter zwei etwas andere Karnevals-Umzüge vor.

Viel Spaß beim Verkleiden und wie man in Italien sagt: Ogni scherzo vale!

euer Onde-Marketing-Team

Anita, Elisa und Jana

Aktuelle Veranstaltungstipps gibt es wie immer hier auf unserer Website.


Orangenschlacht in Ivrea

Ein außergewöhnlicher Karneval wird in Ivrea bei Turin gefeiert. Die berühmte Battaglia delle arance hat historische Wurzeln und ist einer der spektakulärsten Umzüge in der Faschingszeit. Tradition ist es, sich anstelle gewöhnlicher Konfetti und Bonbons mit Orangen zu bewerfen, sodass eine regelrechte frisch gepresste Orangenschlacht entsteht.


Battaglia delle arance, © Carmelo Speltino
© Carmelo Speltino



Der Carnevale di Scampia

Scampia ist weit über die Grenzen Neapels bekannt; das Viertel hat mit der Camorra zu kämpfen und für die Jugendlichen dort gibt es kaum Zukunftschancen. Genau hier findet seit 1983 jedes Jahr im Februar der Karnevals-Umzug der sozialen Organisation Gridas statt, der die graue Gegend für einen Tag bunt werden lässt. Am Umzug nehmen nicht nur Schulen und gemeinnützige Organisationen aus Scampia teil, sondern auch solche aus dem ganzen Umland. Der Umzug soll eine Sozialkritik anhand von Masken und Umzugswägen darstellen und zeigt, dass die Menschen trotz ihrer Situation noch Hoffnung haben: Scampia ist nicht nur Camorra – ganz im Gegenteil, Scampia ist so viel mehr und die Menschen hier haben eine Chance verdient.



dolce, ©Błażej Pieczyński
©Błażej Pieczyński


Der Klassiker mit den unzähligen Namen

Diese Süßigkeit ist von kaum einem Karnevalsfest in Italien wegzudenken. Doch kennt man sie in fast allen italienischen Regionen unter einen anderen Namen: chiacchiere, cenci, bugie, strufoli u.v.m. Und ob diese dolci italiani den Legenden nach schon im antiken Rom gegessen oder vielleicht doch nach einer savoyischen Königin, die sehr gerne plauderte (ital.=chiacchierare), benannt wurden, ist bis heute nicht sicher. Also bleibt uns nur, an die spannendste Legende zu glauben und einfach zu genießen!

Zum Rezept geht es hier.


Onde auf Facebook
Onde auf Instagram
Newsletter abonnieren
Übersicht vergangener Newsletter


Copyright © 2017, Onde e.V., All rights reserved.